3. Die solidarische Stadt: Münster für alle
Ich stehe für eine lebenswerte Stadt, die nicht ausschließt, sondern offen ist für alle Bürgerinnen und Bürger. Schwarz-Gelb hat in den letzten Jahren leider einiges dafür getan, unsere Stadt zu spalten: Mit der Abschaffung des Münster-Passes, mit dem Beschluss, Erwerbslose in billigere Wohnungen zu schicken, mit einer falschen Wohnungspolitik, mit der Schließung von Bädern und Büchereiangeboten sowie mit Kürzungen bei Sozialverbänden, Beratungsstellen, Bildungs- und Kultureinrichtungen. Beschämend sind die Gehaltskürzungen der Koalition bei den Erzieherinnen sowie die seinerzeitige Weigerung, die Schulbuchkosten für Kinder aus einkommensschwachen Haushalten zu übernehmen.
"Münster-Pass"
Diese Politik, die seit Jahren Lasten ungerecht verteilt, muss beendet werden. Hier werde ich durch Rücknahme von Kürzungen gegensteuern. Und ich werde dafür sorgen, dass alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben können – z.B. mit einem "Münster-Pass". Wer ihn hat, soll für möglichst alle kulturellen und sozialen Angebote der Stadt (Schwimmbäder, Zoo, Stadttheater, Stadtbücherei, Musik- oder Volkshochschule) nur die Hälfte zahlen müssen.
Sozialtarif für Energie
Zu einer solidarischen Stadtpolitik gehört auch, dass Energie bezahlbar gehalten wird. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass in Münster für Haushalte mit kleineren Einkommen ein Sozialtarif (etwa in Form einer „Pro-Kopf-Rabattierung“ verknüpft mit Energiesparanreizen) auf Stadtwerkeleistungen eingeführt wird.
Kommunale Arbeitsmarktpolitik
Schließlich will ich mich mit ganzer Kraft für jugendliche Arbeitslose und Langzeiterwerbslose in unserer Stadt einsetzen. Durch gezielte Beratung und Qualifizierung können Vermittlungschancen erheblich verbessert werden. Statt massiv zu kürzen, werbe ich für ein umfassendes Programm der kommunalen Arbeitsmarktpolitik.